Dienstag, 28. Februar 2012

Labagh Botanical Garden Bangalore


Und wieder einmal wimmelte es von Äffchen...

Christine und ich...

Mit Silvi und den rießen Pfauen

Äffchen-Liebe <3




Hmm...erinnert mich etwas an das Thema Ökologie im Bio - LK,
aber nun gut: andere Sitten, andere Botanische Gärten ;)

Sonntag, 26. Februar 2012

Urlaubsfeeling in Pondicherry

Etwas verspätet möchte ich  nun aber endlich auch von unserem Trip nach Pondicherri berichten: Jährlich findet dort ein Marathon statt, an dem die Kids von Ananya bisher auch immer dabei waren. So also auch heuer: Am Samstag, den      machten wir uns also auf den Weg. Wir standen um 4.00 Uhr morgens auf´und bereiteten dann unsere Lunchbags vor, befor uns dann die BUsse um 5.00 Uhr abholen. Wir fruhren mit insgesamt 2 Bussen, einem großen und einem etwas kleinerem! - schließlic mussten ja alle 45 Kids samt Lehrern und uns beiden Volunteers reinpassen!;)  


Teilweise schlafend, teils singend und essend fuhren wir nun also rund     km von Bangalore, Karnataka, aus nach Pondicherri, Tamilnadu. - ganz an die Südküste Indiens also! :) Je mehr wir uns unserem Ziel also nährerten und je südlicher wir uns simit befanden, desto heißer und unbequemer wurde unsere Fahrt dementsprechend auch... doch selbst 40 Grad Celsius hinderten den Ananya-Trupp nicht daran, noch kurz vor unserem Ziel Lunch zu haben. So stiegen wir auf ca. dreiviertelter Strecke aus unseren Bussen, setzten uns mitten in der prallen Sonne auf einem Feld  auf unseren Hosenboden und aßen schließlich noch dazu schön deftige Reisegerichte und Chips!!!
Nach insgesamt 8 h Fahrt kamen wir dann auch endlich entg[ltig an unserem Zielort an - k.o., müde und eifnach nru noch schweißnass! Doch was uns dort erwartete war die Faszination selbst - driekt am bezaubernden weißen Sandstrand liegend, wartete eine - ohne übertreiben zuwollen- eiine dem Paradies ähnelende Bungalow-Anlage auf uns. Wir wurden mit Cafe, Chai und Keksen empfangen, befor wir uns dann alle ganz gierig auf die Duschen stürzten! Danach ging es ab zum Strand - dort genoßen wir den wunderschönen Sonnenuntergang und spileten und alberten mit den Kids herum. Um ca. 20.00 Uhr gab es dann Abendessen und um schlißlich halb zehn fielen wir dann alle total fix und foxi ins Bett. Schließlich hieß es ja am nächsten Tag wieder früh aufstehn. Wieder einmal riss mich mein Wecker schon um halb fünf Uhr morgens aus dem Schlaf. Um 6.00 Uhr startete nälich schon der Lauf und wir mussten mit den Bussen zunächst noch ein Stück zum Veranstaltungsort fahren. Dort teilten wir und die Kids sich in Gruppen auf - die einen liefen nämlich 21km, die anderen 10 und die ganz Kleinen 5 km.
Im Anschluss auf unseren Run, gab es erst noch einmal ein richtig schln deftiges indisches Frühstück, befor wir uns dann von unseren Bussen zu einem Strand chauffieren ließen! Dort pletscherten wir gemeinsam mit den Kids noch ein bisschen im Meer herum und ließen uns von den Wellen "umhauen";) - und zwar in voller Montur, also komplett bekleidet!!!
 Nun ja, um ca. 13.00 Uhr gings dann wieder zurück zu unserem "Camp" , wo wir dann noch ein richtig schönes MIttagessen genosse und uns dann so langsam wieder auf den Heimweg begaben...





















Sonntag, 19. Februar 2012

Gefühlschaos - die Achterbahn der Gefühle ...







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                    So dala, nun bin ich also schon seit fast 2 Monaten in Indien und schon seit ca. 1,5 Monaten in meinem Projekt „Ananya Trust“, einer Ganztagsschule für underpreviligierte Kinder und vor allem Straßenkinder. Es ist eine ziemlich lange Zeit vergangen, in der ich meinen Blog und somit auch euch etwas „vernachlässigt“ habe; ich hoffe Ihr nehmt es mir nicht übel!;)  Ich hatte in der letzten Zeit sehr damit  zu kämpfen  das alles hier, diese völlige Andersartigkeit der Kultur, der Sitten und Moralvorstellungen, zu verarbeiten. Und das war und ist immer noch nicht so einfach… Unmittelbar nach meiner Ankunft in Indien,  als wir noch im Welcome-Camp waren, war ich zunächst noch total euphorisch, neugierieg und fasziniert von all den neuen Eindrücken, die Indien zu bieten hat. Es begann mit der brauschenden Natur (s. letzter Beitrag),  den vielen Tieren, die man in Deutschland sonst nur im Zoo sehen würde, der Offenheit der Kindern, die von selbst auf einen zugingen und die man schließlich auch nur sehr schwer wieder losbekam und last but not least beeindruckte mich die im Dorf zum Vorschein kommende Einfachheit des Lebensstils – Frauen in Sari und Punkt auf der Stirn, die entweder Vasen bzw. Kannen von Wasser auf ihren Köpfen umhertrugen oder am Wegrand sitzend ihre Kleidung mit Händen in Eimern schrubbten und wuschen.  Auf all diese neuen Bilder und Eindrücke folgte schließlich auch noch das Kennenlernen eines anderes „Essenstils“ – und zwar mit Händen! Anfangs sträubte ich mich erst noch davor und benutzte widerwillig noch das mir so wohlbekannte westliche Besteck zum Essern. Doch nach einer geringen Zeit fing dann auch ich an mit Fingern zu essen und mittlerweile habe ich mich schon so daran gewöhnt, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann wieder mit Besteck zu essen. Nun ja, doch in unserem  1-wöchigen"Welcome-Camp" im Dorf umgeben von Natur und  Tieren waren wir eigentlich trotz den bereist hier schon so vielen neuen Eindrücken und Veränderungen eigentlich noch, ich sag mal, relativ „geschützt“ bzw. so wie in Watte gepackt… erst als wir zum ersten Mal in der Stadt, in Bangalore, waren , kam dann der richtige Schock! Ich habe wirklich noch nie so eine laute, verkehrsüberfüllte, chaotische und „versmokede“ Stadt wie Bangalore gesehen!!!!! Die Fahrzeuge fahren hier wie sie wollen, es gibt hier auch so gut wie keine Verkehrsschilder und ich bezweifle auch, dass hier überhaupt welche Verkehrsregeln gibt. Ampel stehen hier glaub ich auch mehr zur Deko als zum Zwecke der Sicherheit da! – Hier heißt es rennen wenn man heil über die Straße kommen möchte. Aber ACHTUNG! – Nicht vergessen, dass in Indien Linksverkehr gilt, sich aber trotzdem immer mal wieder ein  paar Geisterfahrer  eine Abkürzung suchen!!!  Ach ja, und das Kühe in Indien heilig sind, wird meiner Meinung nach  fast noch am besten im Straßenverkehr sichtbar. Denn kaum befindet sich mal eine Kuh auf der Straße, indem sie sich mitten auf der Fahrbahn bequem macht und sich hinlegt, fahren die Autos auf einmal richtig vorsichtig und   – ich kann es immer noch nicht glauben- ja sie halten sogar noch an!!! Zu dem ganzen Chaos kommt dann noch die Hupe hinzu – diese wird hier so gut wie non stopp benutzt und ähnelt meiner Meinung nach einem kaputtem Radio, das die ganze Zeit läuft und einfach nur noch super nervig ist! Doch ich muss sagen, dass ich mich auch daran schon so langsam gewöhnt habe und diesen Lärm und das Chaos hier schon gar nicht mehr so richtig wahrnehme, es wird einfach immer mehr zur Normalität für mich. Nun bin ich ja schon eine Zeit lang in Indien und auch wenn ich mich an Vieles schon gewöhnt habe, fällt es mir trotzdem sehr oft immer noch schwer diese völlige Andersartigkeit in eigentlich fast allen Dingen so anzunehmen bzw. überhaupt erstmal zu realisieren… Allerdings  bereiten mir zur Zeit die vielen gaffenden und neugierigen  der Inderinnen und Inder viel mehr Schwierigkeiten: durch die Tatsache nämlich, das ich mich hier immer angestarrt fühle und auch häufig einfach mal ein Inder ein Handy aus der Tasche zieht und ohne zu fragen mal eben ein Foto macht, realisiert man erst dass man eben die Fremde hier ist und einfach anders ist und irgendwie nicht dazugehört… und das ist ein wirklich ekliges Gefühl! L Dementsprechend verhält sich meine Stimmung hier auch wie eine Achterbahn – es ist ein ständiges Wechseln von zu Tode betrübt bis heiter und fröhlich jauchzend! Es gibt Tage, da liebe ich Indien, bin beeindruckt von den schönen indischen Kleidern und Saris, der Buntheit der Städte, der vielem Obstmärkte, der Natur und den Tieren und der Vielfältigkeit Indiens. An diesen Tagen bin ich sooo froh hier zu sein  und genese jeden Augenblick mit all meinen verfügbaren Sinnen. Dann gibt aber auch sehr häufig Tage, wo ich am liebsten alles hinschmeißen würde, wo mich einfach alles ankotzt – die ständigen Blicke der Inder, die wahnsinnig langen Zeit, die sich die Inder meiner Meinung nach für jede Art von Arbeit lassen und das für mich damit verbunde lange und geduldige Warten und nicht zu Letzt der viele Müll und Dunst auf den Straßen!! Meine Stimmungslagen sind eigentlich genauso kontrastreich wie Indien selbst! Hierbei möchte ich vor allem noch den krassen Kontrast zwischen Arm und Reich verdeutlichen – in Indien gibt es nämlich Viertel, wo es nur so von Armut wimmelt: Viele Invalide, Kinder und Frauen kommen in diesen Gegenden zum Betteln und wenn sie einen erst mal angesprochen haben und man sich auf ein Gespräch einlässt,  kann es noch lange Zeit dauern bis man seinen Weg wieder alleine fortzuführen kann. Gleich neben solchen Viertel finden man dann auf einmal  Skyscraper, edle Hotels, lange Shopping-Moles mit sehr westlich, elegant oder  markenhaft gekleideten Menschen. Für mich persönlich ist es, wie als würden hier zwei Welten existieren  – zwei Welten, die sich – so wie es mir zumindest erscheint – ignorieren, obwohl sie nebeneinander, Viertel an Viertel, zusammenleben!!

Nun hoffe ich Euch mit meinem Gefühlschaos nicht zu sehr verwirrt zu haben und noch verständlich genug geschrieben zu haben!!! Hoffentlich beim nächsten mal wieder ein „erholterer“ Bericht! ;)

Mittwoch, 11. Januar 2012

Eeendlich in Indien - die ersten Einddruecke!!










So dala - nun bin ich also tatsaechlich eeeendlich in Indien angekommen!! Es war eine unglaubliche lange Reise: Um 8.00 Uhr morgens traf ich mich schon mit Familiy und Freunden am Flughafen und wir genossen noch die letyten Minuetchen gemeinsam beim Cafe befor es dann fuer mich entgueltig Abschied nehmen hies. Um kurz nach neun war es dann auch schon so weit und es wurde Zeit einzuchecken...komisches Gefuehl! Obwohl ich nun schon so gut wie im Flugzeug sas, kam es mir alles immer noch so unrealistisch vor, wie als wuerde ich nur mal eben fuer kurze Zeit in Urlaub fahren. Allein die ernsten und traurigen Gesichter meiner Freunde und meiner Familie waren es, die mich etwas wach ruettelten bzw. wenigstens ein bisschen Realitaet in mein ganzes ,lassen iwr es Gefuehlschaos nennen, brachten. Nun ja, nun endlich im Flugzeug sitzend, hatte ich nun mit einem mulmigen Gefuehl im Magen zu kaempfen - es war ein gemischtes Gefuehl von Trauer, Angst, Aufregung, Neugierde und Freude. Das Gefuehl der Trauer konnte ich allerdings schon sehr schnell durch die lieben Abschiedsgeschenke - in Form von selbstgeschreibenen und mit Fotos beklebten Kalender - bekaempfen. Danke Euch allen nochmal von Herzen dafuer!!! \
Unser Flieger startete um etwa 10:30 am Munich Airport. Im Flieger traf ich bereits Mara und Celine, auch 2 Indien-Freiwillige. Gmeinsam flogen wir gute 7 h bis nach Abu-Dhabi unserer Zwischenhalt! Dort angekommen, kamen schon die ersten Ustellungen auf uns zu - das heisse, tropische Klima und die Zeitumstellung. In Arabien war es nun naemlich schon halb 8 abends - glatte 3h der deutschen Zeit voraus...Wir trafen schlieslich auch noch die anderen der Indien-Connection, die aus Frankfurt angeflogen kamen. Und nach 3h Aufenthalt in Abu Dhabi gings dann um genau 22:10 (arabische Zeit!) los und ab nach Bangalore in Indien. - dort kamen wir um ca. 4.00 Uhr in der Frueh an, wobei allerdings wieder eine Zeitumstellung bedacht werden muss. Die indische Zeit liegt naemlich der arbischen nochmal 1h voraus...also fuer alle die mich eventuell vorhaben anzurufen: Bitte bedenkt, dass die indische Zeit der deutschen insgesamt 4 h voraus liegt! Also ja nicht spaeter als bei Euch 20:00 Uhr anrufen! :) Nun, ja wir waren also nun endlich um 4 Uhr morgens in Indien angelangt, allerdings stand noch eine 2h Busfahrt befor. Foellig fix und foxi strengte auch ich mich noch eine Weile an die Fasyinationen, die die Stadt Bangalore und bot, durch das Busfenster mityubekommen bevor mich dann die Muedigkeit besiegte... Um ca. halb 7 Uhr morgens waren wir dann endlich an unserem Camp angekommen!!! Aus dem Bus ausgestiegen, war ich sogleichyiemlich ueberwaeltigt von der berauschenden Natur - es war wie im Traum und noch viel besser! Wir waren sozusagen mitten im Dschungel und man hoerte inmitten von Baeumen, Palmen un weiterem Gestruepp, die Laute von verschiedensten Tieren. Dass kleine, wahnsinnig suesse Aeffchen Bewohner unseres Camps sind und uns meist sehr neugierig begaffen, ist fuer mich immer noch unvorstellbar toll! :) Nun ja, unser Gepaeck erst mal ausgeladen, wurden wir auf 2-er Zimmer aufgeteilt und fielen nicht viel spaeter auch schon in den Schlaf! Um ca. 14.00 Uhr Ortszeit waren wir dann erst wieder wach - genau richtig yum Fruehst... - aehhh sorry, diese Zeitumstellung mahct mich immernoch total wahnsinnig ;) ich meinte natuelich henau richitg zum Mittagessen! ;) Leckeres indisches Essen mit Reis, verschiedensten indischen Saucen, Naan-Brot und Pappadam gabe es - mhhhh jammie. Fuer mich als Indisches Essen Liebhaberin einfach ein Traum! :)  Gelich im Anschluss machte ich mich auf den Weg ins nahegelegene Dorf und machte schon meine Ersten Erfahrungen in diesem mir noch so fremden Land, wovon ich immer noch sooo... begeistert bin: Ich traf auf dem Weg naemlich 2 kleine Kinder, ungefaehr im Alter von 6 Jahren. Sie kamen im Vorbeigehen etwas schuechtern, aber trotydem strikt auf mich zu und ein Maedchen recihte mir die Hand und meinte auf Englisch: *Thank You* und *Whats your name?" Ich war total geruehrt von der lieben und offen Art der Kinder hier, unterhielt mich noch eine Weile mit den beiden -soweit es die Verstaendigung erlaubte- und setzte schlieslich meinen Weg ins Dorf fort. "Die Kuehe in Indien sind heilig" - diese immer weider gehoerte Klausel durfte ich nun selbst in Life miterleben...im Dorf angelangt, sah ich naemlich vor fast jedem Haus eine Kuh angekettet und bestens versorgt, stehen! ;) Es war und ist fuer mich immer noch alles wie im Film un dich gany immer noch nicht so richtig fassen das ich hier bin!!! Gegen Abend ging ich mit Sylvia und Christine nochmals ins Dorf und wir wurden wieder von Kindern angesprochen - allerdings diesmal von fast einem Dutzend Kinder! Sie fragten bestimmt 1000...mal wie wir hiesen und dass wir so "beautiful" seien und komischer weise auch wie unsere Eltern dennheissen wurden. Ich muss sagen am Anfang war ich immernoch yiemlich fasyniert und geruehrt von dieser Offenheit der Kinder hier, doch als wir dann ploetylich eine ganze Mannschft hinter uns herlaufen hatten und schlieslich auch noch einen aelteren bettelten mann, fuehlte ich mich persoenlichum ehrlich yu sein etwas bedraengt bzw. auch etwas veraengstigt, auch wenn ich manche der Kinder trotzdem wirklich suess fand. Nun ja, aber um zu vermeiden, dass die uns bis nach "Hause" ins Camp begleiten wuerden bzw. gar nicht mehr von uns weg kommen wuerden, tat auch ich einen auf "ignorant". So kamen wir dann auch doch wieder nur zu dritt anstatt zu 10 oder 20 zurueck in unserem Camp an!! ;) Ja hier werden wir nu auch noch bis zum 17..01.beliben und  verschiedene Seminare ueber Idien anhoeren bevor wir uns dann in unsere Projekte auteilen werden!

Montag, 2. Januar 2012

Endlich meines Ziels bewusst !!!

Wuhuuuuuuuuu - so dala, wäre hätte das gedacht, dass auch ICH nun eeendlich realisieren kann, dass ich nun in genau 1 Woche für 1 ganzes Jahr nach Indien Fliege?! Gestern und die Tage davor kamen die Abschiede einfach so über mich, ich habe einfach - so blöd es klingt - 0,00 gecheckt, was überhaupt los ist... vielleicht aus Angst vor dem Neuen, vielleicht weil ich einfach doch erst mal mit der Trauer der ersten Abschieder fertig werden musste?? - Ich weiß es nicht! ^^ Doch nun darf auch ich endlich der Realität in die Augen schauen - gestärkt durch das Zureden von Freunde, der Hilfe und Unterstützung anderer mir wichtigen Menschen und vor allem durch die im Laufe der Zeit gewonnene veränderte Lebenseinstellung bzw. Selbstwahrnehmung - wofür ich im Übrigen so dankbar bin diese erhalten zu haben und auf die ich sehr stolz bin ! Nun habe ich wirklich alle Grundlagen stabilisiert, um mich volller Kraft in das Wagnis "1 Jahr in Indien" zu begben.

Hola la, ich muss bemerken, dass ich ziemlich unverständlich geschreiben hab. - Nun ja, zum besseren Verständnis folgt als nächstes ein Bericht über meine Motivation für mein Auslandsjahr bzw. warum ich vor gut einem halben Jahr beschlossen hatte für 1 Jahr nach Indien zu fliegen:
(Im Übrigen ist der nachfolgende Bericht mein Motivationsschreiben gewesen - dank ihm wurde ich unter anderem von 1000...von Freiwilligen ausgewählt! )


Eeendlich das Abitur in der Tasche!!! Doch was nun??? Es fühlt sich alles so komisch an - bis vor kurzem saß ich noch bequem in der Schulbank und musste mir noch nie so viele Sorgen um meine Zukunft machen wie jetzt nach meinem Schulabschluss. Meiner Meinung nach wird man in der Schule viel zu wenig auf die Zeit nach dem Abitur vorbereitet, denn diese Zeit ist für manch einen gar nicht so einfach. Man wird plötzlich aus den gewohnten Fugen gerissen und die Verantwortung, die all die Jahre zuvor noch gewisser Maßen die Lehrer getragen haben, wird nun auf einen Schlag ohne Vorwarnung jedem selbst aufgebürdet. Plötzlich merkt man, dass einen Passivität nicht mehr weiter bringt und, dass man nun - wenn man seine Träume verwirklichen will - die Zügel selbst in die Hand nehmen muss. Und nach dieser bereits nicht gerade einfachen Erkenntnis bahnt sich auch schon wieder das nächste Problem an: Aktiv zu werden, wenn man seine Ziele und Träume nämlich schon kennt ist wesentlich einfacher, als wie wenn diese für einen noch in der Schwebe hängen und noch nicht so ganz zu einem durchgedrungen sind. Zum besseren Verständnis, stelle man sich einen alten Spiegel vor, in den man gewillt ist reinzuschauen; welcher allerdings schon so alt und verdreckt ist, dass man sein Spiegelbild darin nur verschwommen zu erkennen vermag. Genau so war es auch bei meinen Zielen, Träumen und Wünschen, die zunächst erst noch verschwommen bzw. nur umrisshaft zu erkennen waren. Ich selbst wusste innerlich zwar schon lange, dass ich mich von Herzen für Indien und die Medizin interessiere und dass ich gerne in Indien Hilfe leisten würde. Doch all die Jahre waren Indien und die Medizin eben zunächst einmal nur Träume und Wünsche; erst jetzt nach meinem Schulabgang rückten eben diese Träume immer näher heran und ich realisierte, dass es nun an der Zeit ist und ich kurz davor stehe diese verwirklichen zu können bzw. dass ich nun die Zeit und vor allem das Potential dazu hätte. Und ich denke, dass eben genau die Tatsache, dass das alles nun unmittelbar bevorstand mich etwas erschrocken hat, sodass meine Angst wie der Schmutz auf dem alten Spiegel meine wahren Ziele und Träume – mein Spiegelbild – überdeckt hat. So wie es, um einen alten verdreckten und vielleicht sogar verrostetet Spiegel wieder auf Fordermann zu bringe, Zeit, Geduld und vor allen Dingen harte Abreit bedarf, so habe auch ich viel Zeit gebraucht, um zu erkennen was ich wirklich will: ich habe viel nachgedacht und habe mich bei verschiedenen Organisationen erkundigt. Ich hab in mich hineingehört und mich gefragt, was ich denn überhaupt will, was mich interessiert und was ich später einmal machen will. Lange Zeit sind mir die Antworten auf diese Fragen noch verborgen geblieben, sodass ich vorübergehend im Bio-Supermarkt als Kassiererin zu arbeiten begonnen habe, um wenigstens etwas Geld zu verdienen. Doch schnell merkte ich, dass ich mich die ganze Zeit im Kreis drehe und einfach nicht voran komme. Die Arbeit im Bio-Supermarkt war so einseitig und langweilig und ohne jegliche Herausforderungen. An diesem Punkt merkte ich zum ersten Mal, was mir fehlt – nämlich herausgefordert zu werden. Ich brauche Herausforderung, um mich weiterentwickeln zu können. Meine Neugierde ist zu groß, als dass ich jeden Tag dieselbe Tätigkeit als Kassiererin ausführen könnte. Nicht einmal die Ware, die ich über das Laufband ziehe, ändert sich. In diesem Laden bleibt einfach alles immer beim Alten – und ich spürte dass ebenso mein Geist beim Alten zu blieben schien und zu stagnieren drohte. Der einzige Grund, der mich die 3 Monate, die ich in diesem Supermarkt arbeitete, dort hielt, war dass ich mich über meinen Gehalt nicht beschweren konnte und mir als Schulabgängerin nun endlich auch etwas leisten konnte. Doch bald merkte ich, dass ich dieses viele Geld gar nicht brauche. Viel wichtiger war es mir eine Tätigkeit auszuüben, die mir auch Spaß macht, für die ich mich interessiere, die mich herausfordert und weiterbringt. Und so gelangte ich dann nach einer Weile endlich wieder auf die Antworten all meine Fragen bezüglich meine Zielen, Wünschen und Träumen: Meine anfänglichen Zukunftsängste erloschen allmählich, der Spiegel wurde immer reiner und ich erkannte mich und mein wahres Spiegelbild wieder. Ich wusste endlich wieder, was mich ausmacht und was ich will bzw. wofür ich lebe, wofür mein Herz schlägt Und nun kann ich endlich wieder in Worte fassen, warum ein Auslandsjahr – am besten eins in Indien und im medizinischen Bereich ,machen möchte: Zum einen ist es meine so großen Neugierde nach anderen Sitten und Kulturen, die ich sehr gerne miterleben und selbst leben möchte. Ich möchte neue Erfahrungen sammeln, mich neunender Herausforderungen stellen, um mich endlich weiterentwickeln zu können und neues zu lernen. Ein Auslandsjahr würde mir genau das bieten, was ich mir so sehr wünsche – nämlich ins kalte Wasser geschmissen zu werden, auf mich selbst gestellt sein und eine Arbeit ausführen, die nicht nur mich weiterbringt, sondern auch anderen Menschen hilft. Ich möchte nicht auf Geld angewiesen sein – ich möchte meine bisherigen Erfahrungen fortsetzen, dass Geld nicht alles ist, sondern man durch zwischenmenschliche Beziehungen und gutes Teamwork viel mehr Glück erfährt, als durch das Materielle. – Liebe ist es, die ich geben als auch selbst erfahren möchte. Dabei meine ich Liebe im Sinne von Nächstenliebe, unabhängig von Rasse, Kultur, Alter und Geschlecht,…. Diese würde ich gerne wenigstens ansatzweise zu erfüllen versuchen, indem ich eben Hilfe leiste in Ländern, wo diese auch wirklich benötigt wird!!!
Ah ja, aber auch das folgende Lied spiegelt einen weiteren Aspekt meiner Motivation "auszuwandern" wieder:

Ja, liebe FREIHEIT!!! Ich freue mich von Herzen auf dich!!! :D

Mein Projekt ...

... nun endlich auch ein paar Infos zu dem Projekt, dem ich zugeteilt worden bin: Ich werde in einem Heim für Straßenkinder, im sogenannten "Ananya Trust" - 15 km vom Zentrum der Stadt Bangalore entfernt - arbeiten. Meine Aufgaben sort setzen sich aus folgenden Schwerpunkten zusammen: Unterrichten der Kinder in Englisch und Mathe, persönliche Nachhilfestunden, allgemeine Betreuung der Kinder und Organisation von Freitzeitprogrammen bzw. Spielen.

Weitere Infos zu meinem Projekt gibt es auf dieser Homepage:
http://www.ananyatrust.in/

Und hier noch zwei Videos zu meinem Projekt:



Samstag, 31. Dezember 2011

Gefühlsverarbeitung ...

Abschied

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Was bedeutet abschied nehmen? - ich weiß es selber nicht genau. Ich finde man kann das Wort "abschied" nicht einfach so definieren, das wäre nämlich eine "Kastration" all jener Gefühle, die das abschied nehmen mit sich bringt. Auf einen Abschied folgt stets eine Trennung, die situationsbedingt entweder nur vorübergehend oder aber endgültig und für immer sein kann. Unabhängig von der Zeitspanne jener Trennung, steht allerdings jede Trennung immer in Verbindung mit einem Bündel an Emotionen, die umso unangenehmer sind je endgültiger die Trennung voraussichtlich zu sein scheint. Doch nicht allein die "temporale Art" der Trennung bestimmt die Intensivität jener menschlichen Emotionen. Vielmehr ist ausschlaggebend, wie bedeutend, bereichern, wohltuend und vertrauensvoll die Beziehungen zu den Menschen waren, von denen es nun an der Zeit ist sich zu verabschieden! Je mehr die Menschen untereinander verbunden hat, je mehr Respekt, Wertschätzung und Vertrauen man durch bestimmte Menschen empfangen hat, desto schmerzlicher wird auch der Abschied fallen. Doch was bedeutet "schmerzlich", was sind jene unangenehmen Gefühle, die uns der Abschied immer wieder unterjubelt? - Sicherlich ist auch hier die Variabilität an Gefühlen sehr groß und von Mensch zu Mensch unterschiedlich, schließlich hat ein jeder von uns andere Persönlichkeitsstrukturen bzw. unterschiedliche Muster an Prägung aus seiner individuellen Entwicklunggeschichte. Darum steht es keinem zu bzw. gibt es in meinen Augen nicht DIE Definition von Abschied. Nein, die Bedeutung von Abschied kann und sollte auch nicht verallgemeinert werden. Trotzdem denke ich verbindet alle Abschied nehmende emotional in erster Linie die verlustbedingte Trauer, die Angst vor dem Ungewissen bzw. Neuen und das situationsbedingte Gefühl von Einsamkeit!Wie "schmerzlich" also Abschiednehmen auch sein mag, sollte man sich stets etwas Essenziellem bewusst werden - der Liebe! Egal welche Art von Liebe es auch sein mag, die Liebe kennt weder Trennungen noch Verluste. Sie ist das einzige was uns alle verbindet, ganz unabhängig davon wieviele Meilen und Stunden uns auch trennen mögen. Man kann zwar physisch getrennt sein doch emotional wird man ganz unabhängig von allen Umständen sein Leben lang verbunden bleiben. All das, was man in seinem "früheren" Leben nämlich an Liebe, Wertschätzung, Respekt und Vertrauen von geliebten Menschen erhalten hat, bleibt immer bestehen - und zwar im Herzen und in der Erinnerung!!!



(von Nihel Stefania Marjanovic)